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Schmuck-Design im Wandel der Zeit
Für Sie haben wir in unseren Archiven gegraben und einige Fotos gefunden, die wir Ihnen gerne zeigen. Aus unseren Angeboten, die bis in die Fünziger Jahre zurückreichen, ist die Entwicklung von Schmuckformen und des Kundengeschmacks treffend dokumentiert.


Ein Angebot unserer Partnerfirma Alfred Wittenauer von ca. 1950. Die linke Uhr mit dem typischen Metallscherenband. Diese waren ab den siebziger Jahren aber nicht mehr gefragt. Unsere Uhren waren alle mit heimischen Uhrwerken ausgestattet, wie PUW, Durowe, Förster oder GUBA etc. Nur Förster existiert noch heute als Global Player für Dentalprodukte.

Eine Schmuck-Offerte aus dieser Zeit ...


Man achte auf die Preise! Rechts in der Mitte Knotenohrstecker aus Gold 333 für 33 DM. Das Gramm Feingold kostete damals ca. DM 4,20 (ca. EUR 2,15). Seit dieser Zeit hat sich der Goldpreis verzwanzigfacht.

In den Sechziger Jahren wurde der Schmuck flächiger und voluminöser.


Münzschmuck war "in" und die Damen trugen gerne Turmalin, Topas (= topasfarbener Citrin) und Amethyst als Schmuckstein.

Ende der Sechziger kam das Schmuckdesign mehr in das Spiel.


Das Borken-Design der Brosche ist heute noch tragbar.

In den Siebziger war Weißgold "in" und Gelbgoldschmuck "out".


Die Titelseite unserer Collection von 1970. Ein Exklusiv-Entwurf für unser Haus von Professor Sattler von der damaligen Kunst- und Werkschule in Pforzheim, der heutigen Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft.

1977 war Weißgold noch immer sehr gefragt und plötzlich war Opal als Schmuckstein in Mode.


Aus Preisgründen jedoch meist nicht als Feueropal. Jener kann pro Stück bis zu mehreren Tausend Euro kosten. Gefragt waren Opal-Doubletten oder -Tripletten. Eine dünne Scheibe Opal, davor bzw. und dahinter als Schutz Hartglas. Früher wurde dazu Bergkristall verwendet.

1981 war die Zeit, ab der sich Uhren zum Statussymbol Zeitmesser entwickelten.



Auch nostalgische Formen wie der rankenhafte Anhänger waren wieder gefragt.

Mitte der Achtziger erinnerte man (frau) sich daran, dass es neben dem Diamanten noch andere Edelsteine gibt. 


Rubin, Safir und Smaragd brachten Farbe in den Schmuck. Nur Diamant, Rubin, Safir und Smaragd dürfen als Edelsteine bezeichnet werden. Die anderen Farbsteine werden  Schmucksteine genannt. Und wenn wir schon beim Erklären sind: der Diamant ist der Überbegriff in der Königsklasse der Steine. Geschliffen kann er zum Brillanten (56 Facetten)  werden, zur Navette (schiffchenförmig) oder zum Diamant-Tropfen.

In den Neunzigern bekam die Goldstadt Pforzheim langsam die fernöstliche Konkurrenz zu spüren. Auch in Indien und Thailand gibt es gute Goldschmiede und Fasser. Die Arbeitskosten betragen einen Bruchteil im Vergleich zu Deutschland.


Die Titelseite unserer "Collection '93" mit aufwändig ausgefasstem Diamantschmuck (überwiegend Brillanten mit einigen Trapezen).

Und so klang bei uns das Jahrtausend aus:


Schmuck bi- und tricolor. Also Gelb-, Rot- und Weißgold in Kombination. Der Anstieg des Goldpreises brachte dann noch die Metalle Edelstahl und Titan ins Spiel. Weißgold wird heute  öfters bei Trauringen durch Palladium ersetzt.

Und der Schmuck im neuen Jahrtausend kann so aussehen:


Unser Idendy-Ring. High-Tech-Schmuck aus der Goldstadt Pforzheim. Bossert-Design gepaart mit CNC-Frästechnik, Lasergravur und schwarzer Colorit-Keramik.

Wir hoffen, der Spaziergang durch 60 Jahre Schmuck-Design hat Ihnen gefallen.

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